Zart und duftend
wie ein Traum von längst verblühten Rosen
in ihrer ersten schönsten Pracht.
Sonnenbeschienene Haut, so warm und sanft.
Deine Nähe, geliehene Nähe nur
so nah, so echt und so vertraut
streichelst mich, schaust mich an, lehnst Dich an mich
- wie kann ich widerstehen?
Geborgte Zeit nur, geborgtes Leben,
geborgte Klarheit in all der Konfusion.
Deine Schönheit – Deine Grazie – unerreichbar
und doch in diesem flüchtigen Moment
in meinen Armen.
In meinen Armen...
Der Wind weht leicht, der Fluss fliesst träge
die Zeit steht still an diesem Ort
doch unerbittlich -
schreitet sie für alle anderen voran.
Nach dem Erwachen die bange Frage:
wenn Echtes wie ein Traum ist,
was ist dann ein Traum?
(2006)