Dienstag, 21. Juni 2011
Mittwoch, 3. März 2010
Zurück im Sumpf!
Dienstag, 19. Januar 2010
I'm lovin' it...
Montag, 18. Januar 2010
Richtung: Süden!
Mittwoch, 13. Januar 2010
Lost in Hanoi...
Samstag, 9. Januar 2010
Schlaflos in Hanoi
5:15h. Kaum zu glauben, daß wir erst anderthalb Tage in Hanoi sind. Diese mal beunruhigend geschäftige, mal angenehm quirlige Stadt der hupenden Motorroller.
Tagsüber blickt man in skeptische Gesichter; wird gewarnt, wenn man sich zu selbstsicher mit großer Kameraausrüstung durch unbekannte Viertel wagt. Am Abend dann die Neugier: was ist das für ein Tier auf der Kamera des Ausländers (der Windschutz meines Mikrofons)? Sieht lustig aus. Ja, natürlich kannst Du mich filmen!
Hanoi, die Hauptstadt Vietnams; 6,4 Mio Einwohner. Hin- und hergerissen zwischen verschlepptem Realsozialismus und der asiatischen Interpretation westlichen Lebensstils. Die Bars schliessen um Mitternacht. Polizisten mit Schlagstöcken kontrollieren den nächtlichen Abbau der Marktstände. Kein Taxifahrer, kein Souvenirverkäufer, kein Reiseagent, der nicht sein Glück mit der Unbedarftheit der Touristen versucht. So wie uns die Relation zu Preisen verloren geht, verlieren die Menschen hier traditionelle Sitte und Anstand. Nicht alle, natürlich. Im Französischen Viertel fährt man Bentley und Porsche.
Hierher kommen viele der Trägerinnen, die mit zwei schweren Körben an einer Stange auf der Schulter balancierend das Stadtbild durcheinanderbringen und damit komplettieren.
Gehupt wird von Allen, zu jeder Zeit, in jeder Strasse. Pass auf, jetzt komme ich, und ich habe keine Zeit! Im Alten Viertel fahren auf einem Quadratmeter drei Motorroller in drei verschiedene Richtungen. Und genau dazwischen kann man schlafwandelnd die Straßen überqueren. Wenn man bei dem Gehupe und Geknatter schlafen könnte...
Abends am Hoan-Kiem-See sitzen die Pärchen und schmusen. Woher die bloß diese gediegene Romantik?
Das Bier in der Minibar ist alle und der Morgen naht unerbittlich. Frühstück mit Dumplings und Hühnersuppe oder Toast und Ei?
Montag, 23. November 2009
Laphroaig
Sonntag, 7. Juni 2009
heute morgen...
Samstag, 6. Juni 2009
unreflected mournings
Montag, 25. Mai 2009
April, Mai...
Dienstag, 24. März 2009
März...
Donnerstag, 5. März 2009
LAUFEN!
Montag, 23. Februar 2009
art... my ass!
Aber: nur der Akt der Schöpfung gibt Leben; ist Leben. Das Konservieren erhält nicht, sondern entzieht das Leben.
Nur gut, dass auch dem Akt der Betrachtung das Schöpferische durch die Interpretation innewohnt: wir machen uns ein Bild von etwas.
Samstag, 14. Februar 2009
Februar...
Die Stadt tankt meine Energie für den Frühling.
Ich gebe bereitwillig...
Montag, 2. Februar 2009
aus Archiven...
wie ein Traum von längst verblühten Rosen
in ihrer ersten schönsten Pracht.
Sonnenbeschienene Haut, so warm und sanft.
Deine Nähe, geliehene Nähe nur
so nah, so echt und so vertraut
streichelst mich, schaust mich an, lehnst Dich an mich
- wie kann ich widerstehen?
Geborgte Zeit nur, geborgtes Leben,
geborgte Klarheit in all der Konfusion.
Deine Schönheit – Deine Grazie – unerreichbar
und doch in diesem flüchtigen Moment
in meinen Armen.
In meinen Armen...
Der Wind weht leicht, der Fluss fliesst träge
die Zeit steht still an diesem Ort
doch unerbittlich -
schreitet sie für alle anderen voran.
Nach dem Erwachen die bange Frage:
wenn Echtes wie ein Traum ist,
was ist dann ein Traum?
Donnerstag, 29. Januar 2009
Programmierung...
Meine 3 Monitore legen sich um mein Gesicht wie ein parasitäres Alien.
In meinem Gehirn schwirren scheinbar sinnlose Symbole - ich spreche diese Sprache nicht, aber die Maschine zwingt mich, sie zu benutzen. Ich bin ein Meister des Trial & Error Verfahrens. Ein Jäger der Logik. Die Zeichen stürzen auf mich ein in chaotischen Horden - bis ich sie endlich bezwinge und im Gleichschritt marschieren lasse...
Größenwahn inklusive.
Dienstag, 20. Januar 2009
zur Nacht...
Leuchtende Abbilder unserer geistigen Gestalt.
Reflektion und Projektion zugleich.
Behalte die Schönen, die Dir gefallen...
Sonntag, 18. Januar 2009
aus Archiven...
schüttelst mich wie ein sturm
bedrohst mich wie ein gewitter
lässt mich im hagel und im regen stehen
umwehst mich mit deinen kalten winden
klarst auf und strahlst mich an
streichelst mich mit deiner wärme
bringst mich zum schwitzen wie ein sommertag
wirst schwül und und verheissungsvoll
lässt wolken an mir vorüberziehen
bist mal die mittagssonne über mir
mal nur ein silberstreif am horizont
mal fernes dunkles grummeln
mal morgentau auf rosenblüten
mal ein unruhiger wind in der mitte der nacht
(2007)
Samstag, 17. Januar 2009
irgendwie gruselig...
Freitag, 16. Januar 2009
aus Archiven...
AUS GRAUEM SCHLEIM ERHEBT SICH
GEBIERT SICH
DAS MAKELLOSE EI
PERLT SCHMUTZ AB
STRAHLT IN REINEM WEISS
KAUM WAHRGENOMMEN
RÜTTELTS
EIN RISS, EIN SPALT
DAS KNÖSPLEIN
ZARTES GRÜN DER HOFFNUNG
(WEN WUNDERTS WENN EIN EI AUS SCHLEIM
SICH ERHEBEND, SICH GEBÄREND
EINER ZARTEN PFLANZE NÄHRGRUND GIBT
ZU WACHSEN IN DIE SONNE
DEM HIMMELSZELT ENTGEGENSTREBT)
DAS PFLÄNZLEIN RECKT UND STRECKT SICH
ZUFRIEDEN MÜDE SO KURZ NACH DEM AUFSTEHEN
ZAGHAFT ÖFFNET SICH DIE KNOSPE
ENTSPRINGEN ROSA BLÜTEN
SO SÜSS UND LIEBLICH DUFTEND
DIE BLÜTEN FANGEN SONNENLICHT
FRISCH UND STRAHLEND
DER GRAUE SCHLEIM ERSTARRT ZUR KRUSTE
BRICHT AUF, SCHON STAUBEND, STAUNEND
EIN SANFTER WIND SPIELT AUF
ach so, schon wieder halb zehn...
Winterschlaf wird nicht nur von Bären gehalten...
Donnerstag, 15. Januar 2009
aus Archiven...
Sie war eine kleine, bunte Schlange, und sie bewegte sich graziös auf dem Parkett des Ballsaales. Ihre Augen, so winzig sie waren, hatten das Grün der wunderbarsten Wälder. Ihr Tanz war der kleiner Wellen, die ein stiller See hervorbringt, wenn die ersten Tropfen eines Regenschauers fallen.
Viele Füße bewegten sich um sie herum, doch nur ein Paar konnte sich in Schönheit und Grazie mit Ihr messen. Es waren die Füße einer Ballerina und die Haut von feinstem Alabaster. Sie steckten in goldenen Sandalen bester Handarbeit.
Die kleine Schlange liebte sie. Sie wollte sie nicht verletzen. Sie wollte ihnen nur nahe sein.
Doch der Instinkt verleitet zu primitiven Reflexen, und als sich der wunderbarste aller Füße so plötzlich näherte, da war es schon geschehen.
Zwei kleine Quellen dunklen Blutes entsprangen, und schon nach wenigen Sekunden des Stillstandes begann der Fall. Etwas so schönes hatte die Schlange mit den Farben eines Regenbogens noch nie gesehen.
Langsam, sehr langsam, legten sich die langen, schlanken Beine auf den Boden; eine Hand, verzweifelt das schnelle Ende abzuwehren versuchend, stützte sich noch eben auf das Parkett. Nun lag sie da, offen, als bäte sie für etwas Leben.
Als die kleine Schlange diesen Gedanken beendete wurde es dunkel um sie. Den Schmerz, als ihr der Kopf vom Rumpf getrennt wurde, würde sie nie spüren.
sechse...
Ein weiterer Tag fällt mir vom Herzen, aber morgen lauert schon. Ick freu ma!
gleich vier...
Was mich sehr wundert: immer noch bin ich der einzige mit einem wasserdichten MP3-Player auf dem Kopf. Trends setten kann manchmal Jahre dauern...
Das Heizen mit Kaminöfen war ursprünglich für ebenerdige Hütten gedacht. Für 32 Säcke Holz à 20kg braucht man zu zweit 45min in den 3,5ten Stock. Ob mir je für diese Weisheiten gedankt wird?
kurz vor zwölfe
Stattdessen suche ich schnell noch ein paar Motivationen zusammen und gehe dann schwimmen. Ist bei dem Wetter wieder ne Überwindungsfrage. Duschen, anziehen, rausgehen, ausziehen, duschen, schwimmen, duschen, anziehen, rausgehen, reinkommen - und dann?
Schwerfällig erhebt sich das neue Jahr mit Rückenschmerzen - es sollte auch mal schwimmen gehen...
Gooooooood Morning Vietnam...
Berlin Swamp City
Kleine Winter-Anekdote aus meiner Schulzeit: Der Bus steht noch mit offener Tür an der Haltestelle, als eine alte Frau, mühsam am gesamten Bus vorbeilaufend, versucht, noch einzusteigen. Vor ihrer Nase schließt der Fahrer die Tür, fährt los und spricht laut ins Mikro: "Na bin ick Jesus, oder wat?" Der ganze Bus lacht. Reinickendorf rules.









